Bauphysikalische Bewertungen
Untersuchung und Bewertung von Feuchtigkeit, Wärmebrücken, Schimmel und Tauwasser sowie Analyse bauphysikalischer Zusammenhänge mit geeigneter Mess- und Thermografietechnik.
Feuchteursachen verstehen statt nur Oberflächen beurteilen.
Feuchtigkeit, Schimmel oder auffällige Oberflächentemperaturen haben häufig mehrere mögliche Ursachen. Neben eindringendem Wasser können Wärmebrücken, Luftundichtheiten, ungünstige Temperaturverläufe oder nutzungsbedingte Einflüsse eine Rolle spielen.
Bei bauphysikalischen Bewertungen betrachten wir deshalb Bauteilaufbau, Oberflächentemperaturen, Feuchte, Wärmebrücken, Luftdichtheit und konstruktive Anschlüsse im Zusammenhang. Messwerte werden nicht isoliert betrachtet, sondern technisch eingeordnet.
Ziel ist eine nachvollziehbare Bewertung der tatsächlichen Ursachen und Randbedingungen: Woher kommt die Feuchtigkeit? Liegt eine konstruktive Auffälligkeit vor? Welche Faktoren begünstigen die Schadensentwicklung und welche Maßnahmen sind technisch sinnvoll?
Was wir bauphysikalisch untersuchen.
Je nach Fragestellung kombinieren wir geeignete Messverfahren mit der technischen Bewertung von Konstruktion und Randbedingungen.
Feuchtigkeit
Untersuchung von Feuchtebelastungen in Bauteilen und Oberflächen sowie Einordnung möglicher Feuchtequellen und Eintrittswege.
Wärmebrücken
Bewertung auffälliger Oberflächentemperaturen und konstruktiver Bereiche mit erhöhtem Wärmeabfluss.
Schimmel
Technische Einordnung von Schimmelbefall unter Berücksichtigung von Feuchte, Temperatur, Konstruktion und Nutzung.
Tauwasser
Untersuchung möglicher Tauwasserbildung an Oberflächen und innerhalb von Bauteilaufbauten.
Thermografie
Thermografische Untersuchung zur Visualisierung auffälliger Temperaturverteilungen und möglicher konstruktiver Schwachstellen.
Raumklima und Nutzung
Einordnung von Temperatur, relativer Luftfeuchte und nutzungsbedingten Einflüssen im Zusammenhang mit dem Schadensbild.
Vom Messwert zur fachlichen Bewertung.
Entscheidend ist nicht die einzelne Messung, sondern deren Einordnung im baulichen und bauphysikalischen Zusammenhang.
Aufgabenstellung
Klärung des Schadensbildes und Sichtung vorhandener Pläne, Fotos oder Informationen zur Nutzung.
Bestandsaufnahme
Untersuchung der betroffenen Bereiche und angrenzenden Bauteile vor Ort.
Messungen
Einsatz geeigneter Verfahren wie Feuchte- und Temperaturmessungen oder Thermografie.
Bewertung
Fachliche Einordnung der Messwerte und Feststellungen im konstruktiven Zusammenhang.
Dokumentation
Nachvollziehbare Darstellung der Befunde, Zusammenhänge und – soweit beauftragt – Maßnahmen.
Bauphysik ist häufig die Schnittstelle zwischen Ursache und Schadensbild.
Messwerte allein liefern noch keine belastbare Aussage. Erst im Zusammenhang mit Konstruktion, Nutzung und Umgebungsbedingungen entsteht eine fachlich verwertbare Bewertung.
Spezialisierte Gutachterleistungen.
Bauphysikalische Fragestellungen stehen häufig in direktem Zusammenhang mit Dach-, Fassaden- und Abdichtungskonstruktionen.
Wir untersuchen die bauphysikalischen Zusammenhänge.
Bei Feuchteschäden, Schimmel oder unklaren Temperatur- und Feuchteverhältnissen prüfen wir den Einzelfall unabhängig und nachvollziehbar.